Mit dem D-MAX
durch Marokko

Komm mit ins Abenteuerland

Der Münchner Offroadfuchs Rudi Anwander erklärt, wie er seinen D-MAX wüstentauglich machte.

Wer mal ein bisschen mehr im Urlaub erleben will als Futterkämpfe am Frühstücktsbuffet besitzt mit einem D-MAX bereits das passende Abenteuergefährt. Den robusten Gefährten im Pritschenwagen-Look zum komfortablen Zwei-Mann-Hotel umzustylen, ist genau genommen auch nur eine Sache von 20 Minuten. Bei entsprechender Vorbereitung, versteht sich.  
Komm mit ins Abenteuerland! Für Entdecker hat es magische Anziehungskraft: das Land aus 1001 Nacht. Wer es jedoch nicht auf dem fliegenden Teppich, sondern mit dem Pick-up bereist, sollte für einige Eventualitäten gerüstet sein. „Wir haben auf unserer Marokkoreise so gut wie alles erlebt“, erzählt Rudi Anwander. 

„Wie es ist, mit Montezumas Rache zu kämpfen und erst nach etlichen Tagen zu gewinnen, und wie man einen Reifen so flickt, dass er auch nach dem Urlaub noch seine konstanten 3,3 bar hält. Gemeistert haben wir alles auch, weil wir gut vorbereitet waren.“ 

Die Wüste ist kein Ponyhof

Übergewicht: kein guter Reisebegleiter. Teufelswort „Zuladung“: Eine Tonne hat man da schnell zusammen. Kompromissbereitschaft ist beim Ausrüsten und Packen also gefragt.

Vor der Reise gut überlegen, was man wirklich braucht: Für eine Dusche muss man viel Wasser und einen schweren Boiler mitnehmen. Wer lange Zeit autark sein will, braucht entsprechend viele Gasflaschen, einen größeren Akku und eventuell eine Solaranlage.

Muss es die schwere Markise oder ein Vorzelt sein oder reicht auch das leichte Sonnensegel? Auch Spiel- und Sportgeräte wiegen eine Menge. Außerdem gilt: Schwere Sachen tief laden und nach vorne packen. Und den Hecküberhang möglichst kurzhalten.

„Wenn man sich die Kosten für eine Rahmenverstärkung und Auflastung sparen will, sollte man schon genau planen, was mit muss und wie man es unterbringt“, sagt Anwander.